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PLANVERFASSER:

Daniela Correia

Viry-Chantillon | Frankreich

Céline Robiquet

Amsterdam | Niederlande

Yann-Fanch Vauléon

Viry-Chantillon | Frankreich



Protokoll der Entscheidung des Preisgerichts:

Der Entwurf liefert ein wichtiges fehlendes Teilstück eines sich über Gesamtberlin erstreckenden grünen Netzes.

Energie, Kultur, Erholung und Natur werden von den Verfassern dabei in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt. War das Gelände des Flughafens bisher von dem Verbrauch fossiler Energie geprägt, soll er nunmehr in einen Eichen-Kiefern-Wald mit eigenen Energie-Ressourcen umgestaltet werden.

Der beschriebene Verwandlungsprozess soll sich innerhalb der nächsten 30 Jahre vollziehen. Die inneren Waldbereiche sollen danach von Menschen möglichst nicht mehr betreten werden. Außerhalb dieser geschützten Bereiche entsteht jedoch Raum für Erholung und Naturbetrachtung in unterschiedlichen Landschaftstypen. Hier bieten insbesondere die Vernässungsbereiche unterschiedlich hochwertige Aufenthaltsqualität.

Das Wassermanagement erfolgt mit der Hilfe des Wassers aus dem Hohenzollernkanal sowie dem Brauchwasser der geplanten Öko-Siedlungen. Eine Hierarchie aus Wegen erschließt das Gesamtgebiet und verbindet es gut mit seiner Umgebung.

Das ehemalige Flughafengebäude wird zu einem Forschungszentrum, von dem aus das Gesamtquartier gemanagt wird.

 Arbeit Nr. 318     

Bereich C: Landschaftsplanung - Tegel |

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