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PLANVERFASSER:

Kathrin Dammeier

Berlin | Deutschland

Bodo Worrmann

Berlin | Deutschland



Protokoll der Entscheidung des Preisgerichts:

Der Entwurf geht davon aus, dass der Ort Hauptbahnhof und dessen Umfeld sich ungeachtet der noch vorhandenen historischen Bindungen weit von der Tradition, auch der der Berliner Stadtgestalt, gelöst hat.

Das Hafenbecken wird von einem großen, sich selbst inszenierenden System von auf verschiedensten Ebenen liegenden Gängen unter und über der Wasseroberfläche – fast wuchernd wie eine Pflanze – durchzogen.

Die Gänge sind begehbar und mit ihren Ausblicken in mit Fischen besetzte Aquarien eine Attraktion für sich.

Diese skulpturale Struktur des Gebildes akzeptiert zwar die geplante städtebauliche Struktur, konterkariert dabei aber tradierte städtebauliche und freiräumliche Entwurfsvorschläge.

Bei der Betrachtung der technisch-künstlerischen Lösung, des Vorschlages mit den Fischen und den Aquarien sowie der im Text erscheinenden Motive romantischer Vergänglichkeit stellt sich allerdings das Problem, ob ein solcher Umgang mit Lebewesen zugunsten einer bloßen Attraktion zu akzeptieren ist.

Der Entwurf formuliert einen künstlerisch und konzeptionell interessanten und starken Beitrag, könnte aber einer Realisierung nur schwer standhalten.

 Arbeit Nr. 103     

Bereich A: Landschaftsarchitektur - Humbolthafen |

Peter-Joseph-Lenné-Preis