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PLANVERFASSER:

Philippe Buisson

Paris | Frankreich

Frédéric Dellinger

Lyon | Frankreich



Protokoll der Entscheidung des Preisgerichts:

Der Humboldthafen wird zur Bühne für das städtische Leben und kulturelle Veranstaltungen jeder Art. Spielort ist die Wasserfläche. Hauptentwurfselemente sind mobile Holzpontons, differenziert in Sitztribünen, Plattformen und Gärten bzw. Kulissenobjekte. Alle Pontons können in freier Regie in dem Hafenbecken angeordnet werden, wobei hier jedoch die Bundeswasserstraße berücksichtigt werden muss. Als Vegetation werden mobile Topfpflanzen mediterraner und exotischer Herkunft vorgeschlagen, die in den südlichen Innenhöfen überwintert werden, die hierfür mit einem Glasdach überdacht werden.

Permanente Eingriffe reduzieren sich auf einen einheitlichen Belag aus großformatigen Betonplatten im Bereich der Promenade. Holzstege gewährleisten die Verbindung zwischen den Gebäuden und dem Wasser. Am Endpunkt der städtebaulichen Süd-Nord-Achse wird ein flaches Wasserbecken angeordnet, das im Winter als Eisfläche genutzt werden kann.

Die Arbeit erkennt den begrenzten Handlungsspielraum im Uferbereich und verlagert den Entwurfsschwerpunkt auf die Wasserfläche. Durch die mobilen Elemente gelingt es den Verfassern innerhalb des strengen städtebaulichen / architektonischen Rahmens ein lebendiges Bild zu erzeugen.

 Arbeit Nr. 105     

Bereich A: Landschaftsarchitektur - Humbolthafen |

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