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PLANVERFASSER:

Sascha Deissler

Ettlingen | Deutschland

Johannes Göpel

Malterdingen | Deutschland



Protokoll der Entscheidung des Preisgerichts:

Der Entwurf strebt mit seiner reduzierten Gestaltung an, die Identität des Hafens zu bewahren und ihn für die städtische Nutzung zu optimieren. Die historische Ufermauer bleibt unangetastet. Über eine Rampe wird die Verbindung zum Hauptbahnhof direkt hergestellt. Die Gestaltung des Parks am Alexanderufer erfolgt ebenfalls mit reduzierten Gestaltungsmitteln. Geneigte Rasenflächen mit Liegewiesencharakter, zur Straße hin abgeschirmt, werden mit Stichwegen mit dem Gelände der Charité verbunden.

Die Größe der Holzplattformen im Hafenbecken erscheint im Bezug auf die Wasserfläche gut proportioniert. Eine schmale Wasserspalte zwischen den Decks und den historischen Kanten lässt die Decks als moderne Inlays erkennen. Die Ausformung erscheint in ihrem Kontrast zur Orthogonalität des Hafenbeckens sinnvoll. Die Anordnung der Bänke wurde kritisch gesehen. Die Schräglage der Treppe am Kopf des Hafenbecken erscheint in ihrer Lage beliebig. Ebenso wären die Holzdecks in ihrer funktionellen Ausstattung zu überprüfen (Café im Schlagschatten der Brücke).
Im Bereich unter der Bahnbrücke werden Elemente für Scater eingefügt.

Ein Lichtkonzept legt Hierarchien fest und unterscheidet eine funktionelle Beleuchtung, das lineare Herausstellen von Uferkanten und der Säulen des Viadukts sowie eine punktuelle Markierung des Platzes am Humboldthafen.

Das Material erscheint für Berlin typisch, großformatige Betonplatten stellen den Platz am Humboldthafen besonders heraus.
Im Bodenbelag liegen sogenannte „Historiestrips“, diese haben jedoch keinen erkennbaren Bezug zur Umgebung.Die Innenhöfe der Gebäude werden mit Decks und Heckenpflanzungen differenziert nutzbar.

Die Vegetation wird ebenfalls sparsam eingesetzt: Baumreihen, ein zum Humboldthafen orientierter Platz und ein Park mit Rasenböschungen entlang des Alexanderufers. Der Bezug zum Wasser wird mit den drei schwimmenden Holzdecks hergestellt. Die Bootsanleger sind auch für Behinderte erreichbar.

 Arbeit Nr. 137     

Bereich A: Landschaftsarchitektur - Humbolthafen |

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